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South Of Mainstream Festival / Exile

Interview von: arne mit Andreas, am: 22.08.2006 ]

Mit dem am 8. und 9. September stattfindenden und von uns präsentiertem “South Of Mainstream Festival“ feiert das feine Exile On Mainstream Label im Gutshof Cammer/Planebruch bei Brück/Beelitz (ca. 35 min südwestlich von Berlin) sowohl seine klasse Bands als auch sich selbst. Über die Jahre ist ein ansehnlicher Labelroaster zusammengekommen, und die Liste der am Festival beteiligten Bands liest sich wie ein „Who Is Who“ der wichtigsten und inspiriertesten Acts im Heavy Metal-Sektor. Auftreten werden u.a. Place Of Skulls, Orange Goblin, Todd, End Of Level Boss, Volt, Rotor oder Good Witch Of The South, zumeist Bands, die im Laufe der Jahre über Exile veröffentlicht haben

 

Musicscan: Bitte eingangs wenige Worte zu den Menschen hinter Exile zur Vorstellung... Wer steckt hinter dem Label?

South Of Mainstream Festival / Exile: Exile On Mainstream sind meine Frau und ich, Andreas und Beate Kohl. Wir lieben Musik und wir wollen sie nicht nur hören, sondern auch hörbar machen.

Musicscan: Mit welcher Intention wurde Exile einst gegründet bzw. aus welcher Motivation heraus?

South Of Mainstream Festival / Exile: Die Motivation war ziemlich einfach: Ein herzhaftes "Wir können das auch" gemischt mit einem "Wir sollten das mal versuchen". Der Anlass waren Payola, die eine Single veröffentlichen wollten und mich gefragt haben, ob ich ihnen dabei helfen kann. Und dann ist es einfach so weitergegangen. Ich hatte plötzlich ein Label und da draußen gab es Bands, die ich gut fand, die aber keine Plattenfirma hatten, also hab ich, nachdem wir am Anfang nur 7inches gemacht haben, angefangen CDs zu veröffentlichen und relativ schnell gemerkt, dass das ganz gut laufen kann, wenn man so viel wie möglich selbst macht. Strikt D.I.Y. also. Und dann war sie da, die Intention: ambitionierte Musik entdecken und veröffentlichen. Mitspielen in dem Spiel, aber trotzdem nicht Teil davon werden. Dinge etwas anders angehen und versuchen, Bands und Fans gleichermaßen eine Art Zuhause zu geben.

Musicscan: Haben sich die Labelziele mit der Zeit verändert? Wenn ja, wie?

South Of Mainstream Festival / Exile: Schwierig zu sagen. Natürlich sind unsere grundsätzlichen Ansprüche und auch die Herangehensweise gleichgeblieben. Aber im Laufe der Jahre entwickelt sich so ein Label natürlich, genauso wie die Leute die dahinter stehen und die gesamte Musikwelt auch. Da steckt man sich auch schon mal neue Ziele oder beginnt anders zu arbeiten. Wir sind heute professioneller, fokussierter. Wir haben heute Zugang zu Künstlern, von denen wir vor ein paar Jahren noch nichts wussten, oder wo wir nie zu träumen gewagt hätten, dass wir mal in der Lage sein könnten, mit ihnen zu arbeiten. Das verändert natürlich auch die Zielstellung. Z.B. arbeiten wir derzeit ziemlich intensiv auf dem amerikanischen Markt. Wir wollen dort präsenter werden. Das war vor ein paar Jahren noch nicht unser Ziel, weil es gar nicht möglich schien. Außerdem waren wir am Anfang wirklich ein reines Plattenlabel. Mittlerweile sind wir ja so eine Art Komplett-Service, der Bands wie z.B. Ostinato, End Of Level Boss oder Place Of Skulls komplett managt. Das war am Anfang auch nicht unser Plan. Im großen und ganzen funktionieren wir aber immer noch nach den Regeln/Ideen, die ich in der Antwort vorher beschrieben habe.

Musicscan: Gibt es eine Maxime, nach der Bands ausgewählt ud veröffentlicht werden?

South Of Mainstream Festival / Exile: Ja und Nein. Es gibt keinerlei stilistische Einschränkungen. Was uns gefällt, kommt raus. Fertig. Natürlich müssen wir die Möglichkeit haben, für eine Band einen guten Job zu machen. D.h. wir brauchen die Kapazität, die Mittel und die Unterstützung der Band. Das sind Fragen, die wir uns und den Bands stellen: also was wollen wir und was erwartet die Band? Was können wir realistisch erreichen und deckt sich das mit dem was die Band erwartet? Wir achten z.B. sehr genau darauf, wie aktiv die Band ist, wie sehr sie hinter dem steht, was sie macht und was sie bereit ist, einzusetzen. Das heißt also eine Band muss nicht nur gute Musik machen, sondern auch generell wissen, wie dieses Geschäft läuft. Dazu muss man sich schon mal damit auseinandersetzen und das ist einfach nötig, weil es dann ein viel besseres gegenseitiges Verständnis gibt. Oder um es härter zu formulieren; eine Band kann die beste Musik der Welt machen, aber wenn sie nicht in der Lage oder gewillt ist, sehr hart dafür zu arbeiten oder sich selbst z.B. mit einer guten Show zu präsentieren, hat es keinen Sinn. Vor allem Newcomer-Bands müssen wissen, dass es eigentlich gar nichts bedeutet, einen Vertrag in der Tasche zu haben. Gut, jemand veröffentlicht deine CD, aber die Probleme werden eher mehr als weniger, weil da plötzlich ein Label ist, das etwas erwartet; eine Tour z.B., und eine Band, die immer verfügbar ist. Stilistisch muss eine Band auf Exile zumindest etwas Außergewöhnliches haben, was sehr schwer zu beschreiben ist. Sie sollte also Genregrenzen hinterfragen und sich nicht in eine Schublade pressen lassen. Wenn man sich den Katalog von uns anhört, wird man verstehen, was ich meine. Schubladenmusik ist einfach nicht unsere Sache, auch wenn es manchmal vielleicht einfacher wäre. Und für die Bands, die hier vielleicht mitlesen: Schickt uns keine Demos! Wir haben noch nie eine Band aufgrund einer Demo-Einsendung gesignt und werden das bestimmt auch nicht tun. Das ist nicht arrogant, auch wenn es sich vielleicht so anhört. Aber wir wollen uns das Entdecken bewahren. Deshalb machen wir das alles. Wenn eine Band auf Exile passt, werden wir sie entdecken, auch ohne Demo.

Musicscan: Auf welches Release sind die Exile-Macher bislang am stolzesten?

South Of Mainstream Festival / Exile: Alle. Es sind weniger die Releases, sondern damit verbundene Ereignisse. Als Victor Griffin von Place Of Skulls uns fragte, ob wir die neue Scheibe machen wollen, waren wir mächtig stolz. Als Ostinato im Mai in Leipzig eine Show restlos ausverkauft haben oder sie in einem Interview gesagt haben, sie könnten sich nicht vorstellen mit einem anderen Label zu arbeiten, waren wir auch mächtig stolz. Solche Erlebnisse gibt es mit jeder Band. Jede neue Veröffentlichung ist eine Herausforderung. Es gibt immer irgendwelche Schwierigkeiten; eine angekündigte Tour findet nicht statt oder das Artwork dauert zu lange und dgl. Und dann das bange Warten, ob die Platte ankommt, ob sie beim Käufer und den Fans "landet". Klappt alles, ist man stolz, dass es funktioniert hat. Klappt es nicht, sind wir auch stolz, nämlich darauf, dass wir es trotzdem versucht haben.

Musicscan: Wie bekommt man als kleines, deutsches Label eine derart tolle Ansammlung international respektierter Acts in sein Programm?

South Of Mainstream Festival / Exile: Man fragt sie einfach, haha. Im Ernst, das ist immer unterschiedlich. Ostinato z.B. haben wir regelrecht entdeckt. Bei Wino (The Hidden Hand) lag ein Demo rum, noch bevor er The Hidden Hand gegründet hat (wo ja Dave von Ostinato dann Schlagzeug gespielt hat). Ich hab es angehört und wollte es machen. Das war das schnellste Signing in der Geschichte von Exile. Place Of Skulls haben uns gefragt, ob wir Interesse hätten, mit ihnen zu arbeiten. Sie hatten von uns gehört und was man ihnen über uns erzählt hat, hat ihnen offenbar gefallen. Manchmal beobachten wir Bands aber auch über einige Zeit und sehen, wie sie wachsen und was sie aus eigener Kraft zu leisten imstande sind. VOLT ist so eine Band, die wir schon seit einigen Jahren auf dem Schirm hatten, auch als sie noch Roerhedds hießen. Bei denen ist so viel passiert, das ist so eine hungrige, aktive Band, dass wir irgendwann gesagt haben, wenn wir denen einen Deal anbieten, dann wird das ein wundervolles Arbeiten, weil die Band einfach alles tun wird, damit diese Beziehung erfolgreich wird. Wir arbeiten sehr hart und wenn man dann mal eine Band trifft, die ebenso hart arbeiten will und das auch schon seit Jahren tut, dann ist das einfach wie eine perfekte Ehe. Eine weitere Maxime von uns ist, dass wir nicht nur eine Geschäftsbeziehung mit den Acts aufbauen, sondern auch privat Freunde sein müssen. Das sind wir entweder schon, oder wir werden es. Mit End Of Level Boss und The Hidden Hand war das z.B. der ausschlaggebende Punkt: Mit diesen Leuten sind wir seit Jahren eng befreundet und da war die Entscheidung schnell klar.

Musicscan: Wie kann man sich als kleines Label behaupten, wenn Bands wie The Hidden Hand, Ostinato oder Place Of Skulls von größeren Firmen umworben werden?

South Of Mainstream Festival / Exile: Indem man gute und professionelle Arbeit abliefert, hart arbeitet und seine Künstler pünktlich bezahlt. Aber vor allem, indem man ehrlich ist. Wir sind ein sehr transparentes Unternehmen. D.h. unsere Acts haben wesentlich mehr Einblick in unsere Arbeit als bei anderen Labels. Sie sind von Anfang an Teil des Prozesses. Und zwar in jeder Form. Einerseits lassen wir sie an allen unseren Entscheidungen teilhaben und kommunizieren extrem viel, andererseits verlangen wir ihnen aber auch viel ab. Transparenz bedeutet außerdem, dass wir so viel es geht selber machen. Wir kümmern uns um die Promotion-Arbeit, das Artwork der CDs, die Touren der Bands. Wir statten die Bands mit Equipment aus, wenn sie auf Tour kommen und stellen ihnen unsere eigenen Tourbusse zur Verfügung. Übertrieben gesprochen würden wir uns sogar ein eigenes Presswerk in den Garten stellen, wenn es ginge. Das alles findet immer in Absprache und Zusammenarbeit mit den Bands statt, so dass man sich ergänzt oder gemeinsam an derselben Front kämpft. Und am Ende kann keiner keinem Vorwürfe machen, weil beide Parteien von Anfang an involviert waren und gesehen haben, warum Dinge so gelaufen sind wie sie gelaufen sind. Bands mögen das. Außerdem hat es einen finanziellen Effekt; dadurch, das alles über uns selbst läuft, werden viele Sachen billiger und die Bands bekommen am Ende entweder mehr Geld oder wir alle können Sachen möglich machen, die sonst nicht finanzierbar wären, was dann umgekehrt auch wieder den Bands zugute kommt. Und sowas merken Bands eben. Sie merken, dass hier jemand mit ihnen ehrlich ist, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Sie wissen einfach, dass da jemand ist, der sich auf sie einlässt und immer versucht, das Maximale zu leisten.

Musicscan: Welche Pläne/Ziele gibt es für die Zukunft: mittel- und langfristig?

South Of Mainstream Festival / Exile: Wir denken und planen sehr kurzfristig. So wie das Musikbusiness heute läuft, kann man auch gar nicht mehr anders. Jeder, der auf einem Level arbeitet wie wir es tun, weiß, dass es morgen eigentlich schon vorbei sein kann. Allein schon aus finanziellen Gesichtspunkten hängt z.Zt. so ein Damokles-Schwert über der gesamten Branche und über uns natürlich auch. Oder um es klarer zu formulieren: wenn nur eine Veröffentlichung floppt, ist der Ofen aus. Wenn wir uns nur einmal verkalkulieren, müssen wir den Laden dichtmachen. Es gibt keine Rücklagen oder so. Von der Hand in den Mund. Trotzdem gibt es natürlich mittelfristige Planungen. Allein schon ausgehend von der Liste von Bands, mit denen ich gern arbeiten würde und die auch mit uns wollen würden, hätten wir unseren Veröffentlichungsplan bis 2010 locker gefüllt. Jetzt geht es erstmal darum, die demnächst anstehenden VÖs vernünftig zu promoten und zu platzieren, wie z.B. das phänomenale VOLT-Album. Danach kommt die neue Voodooshock-Scheibe, die neue End Of Level Boss und noch ein paar Überraschungen. Daneben natürlich das Festival im September und noch mehr und noch aktivere Arbeit außerhalb von Deutschland. In England und den USA sind wir noch lange nicht dort, wo wir hinwollen.

Musicscan: Wieso steigt das erste Sommerfestival gerade in 06?

South Of Mainstream Festival / Exile: Weil irgendwie die Zeit dafür reif war. Es gibt nicht irgend einen Anlass, irgend einen Jahrestag oder so. Wir hatten einfach das Gefühl, sowas auch mal probieren zu müssen. Es war wirklich so: nachdem man jahrelang dafür kämpft, seine Bands auf etablierten Festivals unterzubringen und es meistens nicht klappt oder man selbst zu Festivals fährt und sich darüber ärgert, warum da zu viele Acts spielen, die man eigentlich nicht mag, dachten wir eben wieder wie schon am Anfang von Exile: dann machen wir das einfach selber. Hinzu kam noch, dass in diversen Gesprächen mit den Nachbarn in unserer neuen Heimat Borkheide die Idee Gestalt annahm, also Leute aus der unmittelbaren Umgebung wissen wollten, was diese Verrückten, die da ständig irgendwelche Englisch sprechenden Bands zu Gast haben, eigentlich machen. Tja, und da haben wir eben gedacht, zeigen wir's ihnen doch mal.

Musicscan: Wie wird/soll das Festival ablaufen, wenn alles nach Plan geht?

South Of Mainstream Festival / Exile: Also der Plan sieht zwei entspannte Tage mit geilen Bands vor. Wir würden uns freuen, wenn so um die 1000-1500 Leute kämen. 1000 sollten es mindestens sein, um die harten Kosten zu decken, ohne die Arbeit die wir und viele unermüdliche Helfer da reinstecken. Außerdem würden wir gern den vielen Beteiligten, die jetzt noch ehrenamtlich arbeiten, weil sie einfach Bock haben, mal richtig einen ausgeben und bspw. solche Partner wie den örtlichen Jugendklub, die wirklich richtig viel machen, etwas unterstützen können. Aber im Großen und Ganzen wollen wir einfach ein entspanntes Festival mit richtigen Fans, ohne zu viele Beschränkungen, wo sich Künstler und Publikum auch mal kennenlernen und alle Leute mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause gehen, weil es eben anders, kleiner, familiärer ist als anderswo. Konkret werden wir 20 Bands an zwei Tagen präsentieren, auf einer Bühne mit einem überdachten Zuschauerraum, damit wir vom Wetter unabhängig sind. Wir haben viel investiert um Probleme, die wir von anderen Veranstaltungen kennen, von vornherein auszuschalten und sind gespannt, ob das funktioniert.

Musicscan: Worauf freut Ihr Euch hinsichtlich des Festivals am meisten?

South Of Mainstream Festival / Exile: Worauf freut man sich bei einem Festival? Auf die Bands natürlich! Dadurch, dass wir das LineUp strikt nach unserem Geschmack gebaut haben, freuen wir uns natürlich auf alle. Außerdem natürlich darauf, dass sowas in der Art in dieser Region das erste Mal stattfindet und wir dadurch bestimmt ein paar neue Fans gewinnen. Und natürlich auf die Fans, die uns und die wir schon kennen. Wenn das Wetter mitspielt, es keinen Stress gibt, dann wird das einfach ein wunderbares Wochenende.

Musicscan: Platz für Eigenwerbung: Warum sollte man hinkommen?

South Of Mainstream Festival / Exile: Siehe oben! Weil wir anders sind. Das LineUp besteht zum größten Teil aus Bands, die man dieses Jahr auf keinem anderen Festival bekommt. Einige wie z.B. Orange Goblin kann und konnte man in diesem Jahr hierzulande überhaupt nirgendwo sehen und mit Place Of Skulls leiten wir quasi ihre Abschiedstour ein. Die Band wird danach vorerst nicht mehr touren können, aus privaten und beruflichen Verpflichtungen. Außerdem wollen wir versuchen, ein entspannteres Festival als anderswo hinzubekommen. Unsere Bier-und Essenspreise werden fairer als gewohnt sein, es wird keine versteckten Kosten wie Camping-oder Parkkgebühren geben. Wir wollen mit einem absoluten Minimum an Security-Kräften arbeiten. Es wird ganz kurze Wege zwischen Parkplatz, Zeltplatz und Festivalgelände geben. Und die ganze Atmosphäre wird sehr familär gehalten; Bands werden sich nicht in irgendwelchen Backstage-Containern abschotten. Wir werden versuchen, alles einfach zu halten, ohne großen Aufwand. Es wird einen Shuttle-Service vom Bahnhof geben, der die Leute aufs Gelände bringt, damit man nicht unbedingt mit dem Auto kommen muss. Wir hoffen, dass das funktioniert und vertrauen auf Selbstorganisationskräfte von Fans. Dass es geht, wissen wir z.B. von unseren Erfurter Freunden vom Stoned From The Underground Festival, die seit Jahren ähnlich arbeiten und mittlerweile das meiner Meinung nach angenehmste und entspannteste Festival in Deutschland präsentieren.

Musicscan: Letzte Worte?

South Of Mainstream Festival / Exile: Wir freuen uns auf das Festival und auf die Leser, die vorbei kommen. Alle anderen: Bleibt uns treu oder entdeckt uns. Entdeckt Musik! Kauft sie! Brennt sie nicht. Unterstützt Kultur. Seid Fans!

 
 Links:
  southofmainstream.de
 
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